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Dieses Projekt wird gemeinsam von der TU Darmstadt und der HSFK durchgeführt.
Die Projektleitung liegt bei: Prof. Dr. Franz Fujara, Fachbereich Physik der TU Darmstadt Dr. Wolfgang Liebert, Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Naturwissenschaft, Technik und Sicherheit (IANUS) der TU Darmstadt Prof. Dr. Klaus Dieter Wolf, HSFK und Institut für Politikwissenschaft der TU Darmstadt
Projektmitarbeiter sind: Dr. Matthias Englert, Fachbereich Physik und IANUS der TU Darmstadt Giorgio Franceschini, HSFK und Institut für Politikwissenschaft der TU Darmstadt
Die Fusionstechnologie könnte ab Mitte des 21. Jahrhunderts einen bedeutenden Beitrag zur Energieversorgung liefern. Mit dem Aufkommen kommerzieller Fusionsreaktoren gelangen aber neue umwelt- und sicherheitspolitische Regulierungsfragen auf die Tagesordnung. Dabei ist die sicherheitspolitische Herausforderung der kommerziellen Kernfusion in Fachkreisen bis heute noch weitgehend ausgeblendet. Das Projekt versucht diese Risiken zu spezifizieren und, wo möglich, auch zu quantifizieren, insbesondere das Produktionspotential eines Fusionsreaktors für kernwaffenfähige Materialien.
Von Interesse ist gleichermaßen die Regulierungsfrage, nämlich welche Chancen für neue Governance-Ansätze („anticipatory governance“/“safeguards by design“) unter Beteiligung von Staaten (USA), internationalen Organisationen (IAEO), aber auch nichtstaatlichen Akteuren (insbesondere Unternehmen, epistemische Gemeinschaften und zivilgesellschaftliche Gruppen) bestehen, für die es in Frühphasen der Technologieentwicklung möglicherweise noch größere Spielräume gibt als dort, wo auf Regelungsproblemen erst ex post reagiert werden konnte.
Die weiter gefasste Perspektive dieses Projektes ist es, am Beispiel der Fusion Perspektiven für eine effektive und gerechte nukleare Ordnung des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. |
WAS IST FRIEDENSFORSCHUNG?


