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Anthropology meets International Relations


Internationaler Workshop lotete Chancen und Herausforderungen an der Schnittstelle von Ethnologie und IB aus



Als Kooperationsveranstaltung zwischen dem Arbeitsbereich „Internationale Organisationen“ des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung fand am 29. und 30. November 2012 der internationale Workshop „Anthropology meets International Relations: Potentials, Prospects and Pitfalls” in der HSFK statt. Ziel war es, Perspektiven der Disziplinen Ethnologie und Internationale Beziehungen zusammenzubringen und Aufschluss über den Mehrwert interdisziplinärer Forschung in diesem Bereich zu gewinnen. Gleichzeitig sollte die Vernetzung zwischen einschlägig Interessierten in Deutschland und Europa gefördert werden.

 

Die Eröffnungsdiskussion von Christopher Daase und Jonathan Spencer (University of Edinburgh, UK, (Bild unten)) näherte sich der Frage nach dem möglichen Mehrwert aus beiden disziplinären Perspektiven. Mehr als 40 Teilnehmer/innen aus 10 Ländern loteten in den anschließenden eineinhalb Tagen aus dem Blick der verschiedenen Fachrichtungen das Potenzial interdisziplinärer Forschung sowohl theoretisch und methodologisch als auch in thematischer Hinsicht aus. Es wurde kontrovers diskutiert, welche theoretischen Ansätze sich besonders eignen, in die andere Disziplin übersetzt zu werden; wie entsprechende Forschungsarbeiten durchgeführt werden können; und für welche Fragen und sozialen Phänomene sich das Zusammenwirken von Ethnologie und IB besonders anbietet.

 

Angesichts der reichhaltigen Debatte und der großen Resonanz soll die Veranstaltung den Auftakt weiterer Workshops bilden, die sich in den kommenden Jahren mit Fragen interdisziplinärer Forschung auseinandersetzen.

 

Kontakt/Ansprechpartnerin in der HSFK: Dr. Sabine Mannitz

 

Das Programm der Konferenz finden Sie hier als PDF-Download.








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