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Programmbereiche
Akademisches Friedensorchester Nahost

Das Akademische Friedensorchester Nahost ist eine klassische Track-II Initiative: Das Orchester besteht aus ca. 70 Experten vor allem aus dem Nahen/Mittleren Osten und der Golf-Region, deren Regierungen oftmals miteinander verfeindet sind. Das Orchester tagt im Rahmen eines neunteiligen Tagungszyklus von 2011 bis 2014 in Arbeitsgruppen zu spezifischen Themen. Das Hauptziel der Initiative ist es, die von der internationalen Staatengemeinschaft im Mai 2010 beschlossene „Nahostkonferenz 2012“ zur Etablierung einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen und deren Trägersystemen mitzugestalten.

 

Zu diesem Zweck entwickeln die Experten in der Serie von ca. 40 gemeinsam geschriebenen „Policy Briefs“ Ideen, Konzepte und bereiten Hintergrundinformationen auf. Die „Policy Briefs“, die unter dem Serientitel “Policy Brief for the Middle East Conference on a WMD/DV Free Zone” erscheinen, sind das Ergebnis intensiver Diskussionen in den Arbeitsgruppen auf den jeweiligen internationalen Tagungen des Friedensorchesters. Hauptadressaten sind vor allem Entscheidungsträger in der Region, aber auch Diplomaten in den entsprechenden Botschaften und (inter)nationale Medien. In diesem Rahmen soll das Konzept der „Kooperativen Sicherheit“, das schon im vorangegangenen Projekt zentral war, für die Region entwickelt und dort verankert werden. Gleichzeitig wird bei den Treffen des Friedensorchesters Vertrauen zwischen den „Orchesterspielern“ aus der Region aufgebaut. Die Netzwerkaktivitäten der HSFK-Projektgruppe dokumentieren sich in der ständigen Aktualisierung des Atlas zu Experten und Forschungsinstitutionen in und über den Nahen Osten.

 

 

Das Projekt wird vom Norwegischen Außenministerium, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)http://www.bmz.de/, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Friedrich-Ebert-Stiftung finanziell unterstützt.

 

 

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Mitglieder
Projektleitung:
Bernd W. Kubbig